https://picasaweb.google.com/103820197839992310712/ElDuderinoInGuatemala?authkey=Gv1sRgCOiXhqSGub2C7gE
Ich fühl mich wohl hier => siehe Länge des Eintrags! :-)
Wir haben nicht wirklich viel gemacht, aber trotzdem sau viel erlebt, erfahren, mitgenommen, waren einfach nur super die letzten Tage…
The last days were amazing, I´ve done a lot of stuff, met great people and found a place that I really like: Antigua. We actually planned to only stay one night, as we didn´t want to spend to much time in a tourist city. In the end I was more than one week there and felt so good that I was thinking about to stay there for a longer period of time. There are many tourists but it´s kind of alternative and still got its flair. It´s cheap, there are many salsa bars and 2 German/Bavarian restaurants, what else do you need? :-)
The most amazing thing is, that locals and tourists go out together, it is so easy to get in contact with locals that it doesn’t feel like a tourist place. At my first days to guys (brother and sister I think) asked me if I wanna buy weed, I said no, so they invited me to smoke with them, just to hang out, not to sell me anything (what the locals usually try). I declined of course, but I´m sure they haven´t had any bad intention, just having a good time.
Eigentlich hatten wir vor, uns nur eine Nacht in Antigua aufzuhalten. Es ist eben „nur eine Stadt, da muss man net lang dort bleiben..“. Im Endeffekt war ich über eine Woche dort und hab zum ersten Mal das Gefühl, dass ich es langfristig hier aushalten könnte.
Die Stadt ist mittelgroß, alternativ, viele Touristen, aber nicht touristisch. Es gibt viele Salsabars, viel Livemusik, einen großen Markt und alles ist sehr günstig.
Da ich mich mit jedem versteh und auch nicht vor Leuten auf der Straße zurück schrecke, kannte ich nach ein paar Tagen sowohl Locals, die auf der Straße leben, als auch Hostelbesitzer/Salsalehrer und viele andere Reisende. Was mir hier am meisten gefällt, ist das miteinander: Es gibt keine so typische Touristenbar, man hat überall Einheimische und Touris zusammen und kommt super leicht ins Gespräch. Am ersten Tag haben mich zwei Jugendliche angequatscht, müssen Bruder und Schwester gewesen sein, total süß, haben gefragt ob ich Gras kaufen möchte, ich sag nein, sie meinen, hmm okay, aber komm doch mit, rauchen was zusammen. Ich hab natürlich abgelehnt, aber ich fand´s schön, dass dich die Einheimischen, die dich eigentlich als laufenden Geldbeutel sehen müssten, einladen, mit ihnen rumzuhängen. Und nein, die beiden wollten mich nicht irgendwo rein zerren und ausrauben, die waren einfach nur nett!
Kurz bevor ich nach 2 Tagen in der Stadt weiter ziehen wollte, habe ich von einer 2 Tages Tour auf den Vulkan Acatenango gehört und mir einen günstigen Touranbieter gesucht. Am Abend vor der Tour habe ich mit Ilse aus Belgien und Stephane aus Frankreich (mit dem ich nun noch weiter gereist bin) im Hostel gesprochen und sie haben spontan beschlossen auch noch mitzukommen.
Before leaving the town I found out about a vulcano hike: a 2 days trip to stay one night on the top and watch the sunrise in the morning. In the hostel I met Ilse from Belgium and French Stephane who joint me.
The hike was great and one oft he hardest thing we all have done. First we drove by car up high for 1000m. Then we walked up with our backpacks (which was really hard) 1500m. So after all we stayed in an altitude difference of almost 2500m and all couldnt sleep and had a headache cause our bodies couldnt deal with it. I found out afterwards that you usually don´t hike more than 800m a day for not getting altitude problems.. It was freezing, sooo cold up there, but after all it was worth it, seeing the sun above the clouds and the volcanos and the view and yeah see yourself! :-)
Der Hike war der Hammer, sowohl von der Aussicht her, als auch von der Schwierigkeit: wir haben beschlossen die Tour ohne Pferdeunterstützung zu bewältigen und unsere Rucksäcke selber zu schleppen mit Zelten, Schlafzeugs, Klamotten für 0-5°C, Proviant und Klopapier. Die ersten 1000 Höhenmeter sind wir mit dem Shuttle gefahren, dann hieß es 1400 weitere Höhenmeter wandern in ca. 6 Stunden recht steil bergauf. Ab 3500m wurd´s ziemlich kalt und hart und wir wollten alle nicht mehr weiter, waren echt an der Grenze.. dann endlich oben beim Zeltplatz bei 3800m und frostigen Temperaturen. Das Lagerfeuer hat´s kaum besser gemacht und wir haben die Nacht im Zelt geklappert. Schlafen konnte keiner: knapp 2500m Höhenmeter am Tag verkraftet der Körper nicht so einfach. Früh um 5 sind wir wieder raus, um die letzten 200m zurück zu legen zum Sonnenaufgang. Das war die Anstrengung wert:
Zurück unten angekommen waren wir so fertig, dass wir nochmal 3 Tage in Antigua mit nichts tun und Salsa tanzen verbracht haben. Endlich wird mal Salsa getanzt!!
Ich habe beschlossen, dass ich in Deutschland viel öfters auf den Markt gehen muss. Warum kauft man immer im Supermarkt ein? Vielleicht sollte ich doch nicht zurück in die Konsumgesellschaft sondern in Antigua bleiben…hmm… :-)
After the trip we had to relax and didn´t do anything else than staying in Antigua and went out for salsa. We often went to the market,which is very cheap and at my last day we had Bavarian breakfast at the sausage corner.
I decided that I have to go to the markets in Europe more often. At least here the food is soo much cheaper and I kinda like the atmosphere there.
Es gibt überall günstiges Essen, wenn man denn auf Touristensachen verzichtet und bei den Einheimischen isst: lecker! Und für Samstage gibt´s dann Weißwürscht im Bayrischen Biergarten und im Wursteck :-) mit Nürnberger Bier, Weißwürst und Sauerkraut! War echt lecker!
After finally leaving Antigua, our (Stephane and me) next stop was the Lake Atitlan. It is surrounded by volcanoes and mountains. The tourist village is quite cheap but still touristic. As we both don´t like the touristic stuff, having breakfast surrounded by Americans and do typical tourist trips, we had a great time, finding out about the local side of the town. The first night we walked around in the local part of the place and followed the salsa music. We expected to find a bar or restaurant, instead we ended up at a local party at the graduation party of a music teacher. We asked what it is and after some talking they invited us for dinner. This works differently here: people come, bring a present, eat and leave. There is no big party together somehow. But still, it was a great experience, people were nice, welcomed us and took many pictures oft he tourists on their party..
Wir, Stephane und ich, haben uns durchgerungen und unser geliebtes Antigua verlassen zum Lago Atitlan. Ein See, umgeben von Vulkanen und Bergen. Hier geht es etwas anders zu als in Antigua: San Pedro ist ein kleines Dorf mit vielen Touris aber auch Einheimischen. In der tpyischen Touri-Zone sind die Preise günstig, aber trotzdem hoch für Guatemala. Nachdem wir beide das Alternative suchen und keine Lust auf Gruppen von Amis haben, sind wir also in den lokalen Bereich des Dorfes am ersten Abend. Entgegen der Warnungen vom Reisezenter sind wir also abends dort hoch, immer der Nase nach zur Salsa Musik. Unterwegs haben wir viele nette Einheimische getroffen, die uns versichert haben, dass es NICHT gefährlich ist. Wir also der Musik nach und durch Gassen hin und her und haben diese Bar nicht gefunden. Irgendwann standen wir vor einem Privatgelände mit einem Mädl am Eingang. Die Musik kam nicht von ner Bar sondern einer Privatfeier. Etwas bla bla und unsicher schauen und wir wurden eingeladen zur Abschlussfeier ihrer Musiklehrerin Ausbildung :-) Es gab was zu essen und nen Kaffee, dann sind die Leute wieder aufgebrochen und die nächsten kamen an. So feiert man hier anscheinend. Man bringt ein Geschenk, ist was und haut wieder ab.
Die Leute waren alle erstaunt, was zwei so Europäer auf der Party machen aber waren alle total freundlich und meinten, das ist schon okay, kommt rein, esst mit, alles kein Problem, machen wir gern. Und wir sind nun wohl auf ziemlich vielen Bildern, da uns viele fotografiert haben.
Abseits der Touri-Meile gibt es einen Markt, die Preise sind sooo niedrig. Man muss hier echt weg von den Touristen, mit Einheimischen reden und sich auf die Kultur einlassen und man findet erst das richtig interessante: Frühstück mit Tostada, belegt mit Bohnen, Avocado, Zwiebeln, Rotkohl, .. Sandwich mit Hühnchen und viel Beilagen, Schokoladenreismilch und Milchreis für insgesamt 0.90€ (Foto!).
Avocados für 0.15€. Das teuerste ist noch das Bier für 1€.
Again we enjoyed the market a lot. It is soooo cheap! You really have to go away from tourist placed, talk to locals and just go to their places to really discover a country. For breakfast we had milkrise, chocolate milkrice, tostadas with a lot of veggies and a sandwich for around 0.90€. Avodcados cost 0.15€, the most expensive is still the alcohol: 1€ for a beer.
Am See gibt es einen Berg, die Indianernase (Indianergesicht liegend).
Wir sind heute hoch zum Sonnenaufgang (um 3.30 aufgestanden bääh).
At the lake their is the „Indian Nose“ which we walked up for the runrise early in the morning.
We walked up on our own, without hiring a guide. We spent less money and could take our time afterwards to take some pictures and walked a different way down. I should do more hiking in Europe, too! On our way down we talked to locals and Stephane got himself a job for the next day. He grew up on a farm (in France) and now wants to see how the farmwork is, without all the machines we are using in Europe. Not a problem, he can work there one day. I´d be interested too, but I really have to keep going to finally come to Mexico.
Wir sind im Vergleich zu den meisten anderen ohne Guide rauf, der macht nichts anderes als dich in den richtigen Bus zu setzen und vor dir hochzuwandern. Daher hatten wir mehr Zeit für Bilder danach und sind einen alternativen 2 Stunden Wanderweg zurück gelaufen, war schön: ich sollte auch mehr wandern gehen.. unterwegs haben wir einheimische Bauern getroffen. Stephane, der auf einer Farm aufgewachsen ist wollte wissen, ob er mal mitarbeiten darf, so ohne Maschinen auf dem Feld, nur mit Machete. Klar geht das! Morgen gleich darf er mitmachen. Mich würde es ja auch interessieren, aber ich will nun endlich nach Mexiko. Heute fahr ich los, gegen Abend bin ich dann an der Grenze.
Bis dahin, hasta luego und auf bald
Euer Duderino
Ps: Sind grad beim Italiener (ja, wir sind nicht nur aufm Markt) und trinken nen Kaffee. Grad kamen 2 Teenager an Tisch und haben Nüsse verkauft. Man kann probieren und dann sagen welche man will. Da lässt mich das Mädl doch die Nuss halb essen, bis sie mir sagt, dass man erst die Schale entfernen muss..NACHDEM die Hälfte schon gegessen war :-P zumindest für Stephane war´s lustig.
Pps: Ich bin mittlerweilen schon weitergereist und bin nun in Mexiko! :-) I made it! I´m in Mexico!!! :-)
Puerto Escondido, Mexico, 2012-11-21 7:50pm
4 comments:
Hi Ben,
das Frühstück sieht etwas gewöhnungsbedürftig aus, aber ich hoffe es hat geschmeckt. Der Preis ist natürlich unschlagbar.
Viel Spaß noch in Mexico und ich freue mich schon auf den Bericht :)
Liebe Grüße, Steffi
hmm stimmt, siehst auf sowas wie aussehen von essen acht ich gar nimmer :)
typisch in mexiko übrigens: rührei mit zwiebeln und chili, dazu tortillas. echt lecker! (wenn man leicht scharfes frühstück mag *g*)
Anstatt Chilis Schinken und ich würde es auch nehmen :)
Cool Mann... Cool...
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