Sunday, March 31, 2013

Behind the Scenes - (Almost) Uncut Edition



So meine Lieben,

nachdem ich nun wieder gut zu Hause angekommen bin, folgt noch ein letzter Blogeintrag mit "herausgeschnittenen Szenen": Sachen, die ich lieber erst jetzt erzähle, die unzensierte Version sozusagen.

This is the extended version of my journey, with some stories that might have scared my friends and family, so that I didn´t tell them in my blog before. It´s only in German. For an English (and maybe even more private *g*) version, aks me!

Granada, Nicaragua, Oktober 2012, Max und Ben beim Geocachen:
Max und ich haben beschlossen einen Geocache auf einem nahegelegenen Hügel zu machen. Dort kann man den Sonnenuntergang anschauen. Wir sind also losgezogen mit Geld, Kamera, Musik und Lautsprecher, GPS und weitere Zutaten. Die Cachebeschreibung war sowas wie: „im Dorf angekommen, links, zweite rechts, nochmal rechts, ….“ Das war mir zu blöd und ich dachte mir, das geht auch mit meinem GPS und der Topokarte. Also sind wir einfach drauf los spaziert. In der Stadt Granada sind alle total freundlich und an die Touristen gewohnt, alles ruhig. Der Cache war ca. 20min außerhalb und der direkte Weg führte durch eine Siedlung. Nun, dort war es gar nicht mehr so friedlich. Die Leute haben uns verwundert begutachtet und wir dachten uns: „Die kennen halt Touristen nicht so, macht ja nichts.“ Es wurde immer düsterer und dreckiger, die Leute haben nicht mehr freundlich gegrüßt, sondern nur noch mit verschränkten Armen auf uns geschaut, teilweise gedeutet und sich gegenseitig gefragt, was denn die Gringos (Schimpfwort für Amis in Lateinamerika) da wollen. So richtig bewusst, dass wir hier fehl am Platz sind wurde uns als ein paar Kinder (vielleicht 8 Jahre alt) an uns vorbei gelaufen sind und gemeint haben „fuck you fuck you“. Normalerweise sprechen sie kein Englisch hier, aber das konnten sie. Wir waren noch verdutzt von den Kids, als eine Frau plötzlich „STOP HEYY“ hinter uns schreit. Ich dreh mich um und sehe, dass der Schrei dem kleinen Hund galt, der gerade dabei war mir in die Wade zu beißen. Die Frau hat ihn 10cm vor meinem Bein zurück gerufen und ist dann auf  die Kids los. Anscheinend haben diese den Hund auf uns gehetzt. Schnell weg hier, tiefer rein in den Slum: laut Navi geht am anderen Ende dieses Blocks eine große Straße wieder zurück zur Stadt. Dann stand da eine Gruppe halbstarker Jugendlicher, die mit böser Miene auf uns gezeigt haben. Wir sind vorbei gelaufen, haben ihnen versucht selbstsicher zuzunicken und sind weiter. Keiner rührte sich, alles gut. Sollen wir weiter gehen? Ja, ab zur Hauptstraße. Doch vorsichtshalber nochmal fragen. In einem Garten war dann ein friedlich aussehender Typ, den ich gefragt habe, ob man hier zur großen Hauptstraße kommt. Er meinte „Nein, auf keinen Fall. Dort wird´s gefährlich, wenn ihr weiter geht.“ „WAS? DORT wird´s gefährlich? Okay, wie kommen wir dann zur Stadt?“ „Den Weg zurück laufen..“ Super. Also haben wir unsere Wertsachen unten im Rucksack versteckt und sind zurück durch die engen Gassen zur Straße Richtung Innenstadt.
Alles ging gut, keiner hat uns angesprochen (außer ein kleines Mädchen, das ein Foto mit uns wollte, wir haben sie ignoriert da wir unsere Kamera nicht auspacken wollten) oder gar versucht uns auszurauben. Aber die Erfahrung war lehrreich. Erst denken, dann handeln und vor allem im Hinterkopf behalten, dass man nicht in Europa ist. Wäre allerdings trotzdem interessant gewesen, was uns passiert wär als blonde hellhäutige Typen, typische Gringos eben..



Lago Atitlan, Guatemala, November 2012, Stephane und Ben auf Tour zum Sonnenaufgang:
Ihr erinnert euch an den Sonnenaufgang über dem See (nicht der am Vulkan), hier ein Bild.

Wir haben beschlossen uns keiner Tour anzuschließen, sondern auf eigene Faust den öffentlichen Bus zu nehmen und die 20min zum Aussichtspunkt aufzusteigen. Wir brauchen keinen Guide, der uns dabei an der Hand hält. Am Morgen dann waren eh so viele Leue (fast alle mit Guide und Tour) unterwegs, dass wir uns nicht verlaufen konnten. Wir sind also den Berg hoch. Oben meinte einer (irgendeiner der Guides) zu uns, wir sollen Eintritt zahlen: 6€. Das ist sau viel Geld hier. Ein wirklich ausreichendes Frühstück inkl. Getränk kostet 1€. Wir meinten, nein, das ist zu viel und sind weiter gelaufen. Könnte ja jeder kommen. Wir haben also den Sonnenaufgang gesehen und Fotos gemacht. Zwischendurch kam ein anderer Typ, der wohl oben die Aufsicht hat, und meinte: Ihr müsst Eintritt zahlen: 8€ pro Person. Da war für mich klar, die Preise sind willkürlich, ich zahl nicht. Zumindest nicht  so viel. Das hab ich dem Typen auch ein paar Mal gesagt, dass wir willig sind zu zahlen, aber nicht so viel. Er meinte, dann kommt die Polizei und es kostet 13€. Ja, soll er doch machen, hier kommt wegen zwei Touristen eh keine Polizei rauf.. Als es zum Aufbruch kam, sind die ersten gegangen und der Typ wurde nervös, wollte sein Geld, immer noch 8€. Ich meinte, wir geben ihm 6€ für beide. Er meinte, nein, und überhaupt hätten wir die Tour mit dem Guide buchen sollen (mit dem Guide kostet die Tour inkl. 1€ für den Bus nur 10€, daher zahl ich keine 8€ ohne Bus und Guide nur für den Eintritt). Am Ende wollten sie uns nicht gehen lassen. Als wir raus wollten haben sie das Tor zum Wanderweg verschlossen. Einige der anderen Leute mit Guide waren nun auch eingeschlossen. Wieder diskutiert. Wir zahlen, aber nicht so viel. Doch, ihr müsst, sonst Polizei. Okay, er ruft die Polizei. Also, er geht ans Handy und spricht mit jemand und meint wir müssen warten. Als sie versucht haben die anderen raus zu schleusen bin ich mit durch Tor. Der Typ mir hinterher und mich an Rucksack und Haaren zurück gezogen. Die Sache war kurz davor zu eskalieren. Anfassen lass ich mich nicht von dem. Erst als seine Hand dann Richtung Jackentasche ging war ich ruhig. Die tragen hier alle eine Waffe, zumindest ein Messer bei sich. Bei ihm sah´s aus wie ein Elektroschocker. Wir haben zum ersten Mal richtig gesprochen über Ansichten der Preise und dass ich mich nicht bescheißen lass, nur weil ich ohne Guide komme. Am Ende haben wir uns geeinigt, dass wir die 6€ pro Person zahlen, aber nicht 8€, wie er dauernd meinte. Dann durften wir gehen. Interessanterweise war er dann ganz friedlich, hat sich entschuldigt, wir haben uns entschuldigt und alle waren glücklich.
Wir sind dann einen anderen Weg zurück gewandert (sehr schön!) als die ganzen Touren mit Guide normalerweise gehen. Also es hat sich trotzdem gelohnt, ohne Guide auf Tour zu gehen, allein schon für den individuellen Rückweg.



Westküste Mexiko, November 2012, Ben bei Nachtfahrt im Bus:
Ich habe Musik gehört zum Einschlafen im Bus. Da wir die Nacht durch gefahren sind, habe ich mich im Schlafsack eingepackt und meine Füße auf meinen Rucksack gestellt, damit keiner was klaut. Mein MP3 Player war in meiner Jackentasche und dadurch auch im Schlafsack.. dachte ich zumindenast. Anscheinend ist der Schlafsack runter gerutscht, als ich nachts irgendwann die Kopfhörer runter hab. Am nächsten Morgen war mein Sitznachbar schon ausgestiegen und mein schöner iRiver Music Player war weg. :-(
Selber schuld: man packt seine Sachen in Mexiko einfach besser weg.



Puerto Escondido, Mexiko, Dezember 2012, Ben beim Pinkeln am Strand:
Ich hatte etliche Deutsche getroffen von der Sprachschule hier und wir sind zusammen los auf Tour am Abend. In der Partymeile haben wir unser letztes Bier auf der Straße getrunken, wollten noch was essen und dann ab in die Kneipe/Club. Ich hatte mir gerade einen geilen Hamburger geordert und musste auf´s Klo. Wir sind am Meer, also geh ich an Strand, klar, oder? Ich wollte nicht den ganzen Weg vor laufen bis zum Meer, also bin ich nur ein paar Meter hinter die Fressbuden am Anfang vom Strand und hab dort an einen Pfosten von so einer Strandhütte gepinkelt. Alles war dunkel dort hinten, also kein Problem. Als ich so da stand dachte ich mir, hoffentlich kommt jetzt keiner aus dem Haus raus und sieht, wie ich an den Außenpfosten pinkel. Da packt mich schon einer von hinten am Rucksack. Ich konnte gerade noch einpacken, dreh mich um: 2 Polizisten. „Was machst du da? Das ist verboten in der Öffentlichkeit“. Shit. Sie haben mich zusammen geschissen und gemeint, hier wohnen Leute im Haus, warum ich denn nicht weiter vor auf den öffentlichen Strand gehe oder ins Meer. Joa, da hatten sie recht. Ich hab mich entschuldigt und gehofft die Sache hat sich erledigt, aber es ging erst richtig los. Sie müssen mich mitnehmen auf die Wache, das ist eine Straftat. Dort muss ich dann eine Nacht bleiben, am nächsten Morgen zahl ich meine Strafe von 30€ und darf wieder gehen. In meinem angetrunkenen Zustand hab ich mir aber keine Gedanken gemacht. Ich wusste ja, dass da immer viel blabla dabei ist und am Ende schmiert man die Polizei und kann gehen. Was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste ist, dass es stimmt: Offiziell müssen sie mich wirklich mit auf die Wache nehmen bei diesem Delikt. Die mexikanische Polizei darf kein Geld nehmen, also Strafzettel gleich vor Ort begleichen. Man MUSS immer mit auf die Wache, egal wie klein das Bußgeld ist. Wie gesagt, ich wusste das nicht und dachte sie wollen mir nur Angst machen. Das war aber ganz gut, so bin ich cool geblieben. Ich meinte, ich hab nicht so viel Geld und außerdem will ich nicht mit auf die Wache. Sie meinten wieder, wieso ich denn so etwas mache und ob ich das in Deutschland auch mache und bal bla. Plötzlich fingen sie an, auf Englisch zu reden, also so paar Brocken. Ich hab gar nichts mehr verstanden, ich kann nicht so schnell umdenken zwischen zwei Sprachen. Und schon gar nicht mit dem seinem miesen Englisch, das wollte ich dann aber doch net sagen. Er scheißt mich an, ob ich denn kein Englisch spreche. Ich: „Doch, aber lieber Spanisch.“ Hat ein Stück gedauert, er hat sich wieder beruhigt und auf Spanisch weiter gesprochen. Also wieder, ich muss mit aufs Revier und zahlen. „Ich hab nicht so viel.“ „Hast doch sicher Freunde hier.“ „Nein, ich hab keine Freunde, ich bin ganz allein in Mexiko.“ Die andern Deutschen standen 20m weiter vorne auf der Straße. „Dann musst du mit.“ „Ich will nicht mit, gibt´s keine andere Lösung?“ „Nein, wenn du sowas machst. Wieso machst du sowas am Strand hier?“ „Nun ja, es war dunkel. Und.. was habt ihr eigentlich zu zweit da hinten im Dunkeln ge..“ ohh Moment, nicht weiter sprechen, blöde Frage, sowas sollte man die Polizei nicht fragen. „WAAAS??“ „Ja nix, passt schon.“ Ich hoffe, er hat mein spanisch nicht verstanden :-)
„Also was machen wir jetzt, ich will nicht mit aufs Revier.“ „Wieviel Geld hast du mir?“. Der kleinste Schein den ich hatte war 12€ Wert. Also habe ich gesagt, 12€ ist alles was ich habe. Einverstanden. Ich hab ihnen den Schein gegeben, sie haben mir geglaubt und nicht meinen Geldbeutel durchsucht, zum Glück, und ich durfte gehen.
Nochmal deutlich: Das ist Schmiergeld und wird von den beiden eingesteckt. So läuft das System hier. Man kann auch betrunken, und wirklich betrunken, Auto fahren und die Polizei schmieren. Kostet eben dementsprechend mehr als Pinkeln am Strand, aber geht alles. Anscheinend sind nicht alle Polizisten so, aber die deutliche Mehrheit. In dem Fall, gut für mich, sonst wär ich eine Nacht im mexikanischen Knast gesessen :-)



Guadalajara, Mexiko, Dezember 2012, mit Couchsurfern unterwegs in der Stadt:
Wir sind zusammen zum Lucha Libre (Spaß Wrestling, Blogeintrag „Soy un hombre..“) und haben dazu das Auto im Partyviertel geparkt, einiges getrunken, sind zum Wrestling, zurück zum Pub, weiter getrunken. Mein Rucksack war die ganze Zeit über im Auto. Ich sollte ihn nicht mit zum Kampf nehmen lt. den Mexikanern, damit nichts weg kommt, hab ihn aber später noch gebraucht, weil ich zu einer Couchsurfer Party. Nach dem Pub bin ich mit einem Bekannten zurück zu seinem Auto, um meinen Rucksack für die Party zu holen. Ich hatte ihn extra unter den Rücksitz geschoben, man weiß ja nie, wer ins Auto reinschaut. Aber die Mexikaner meinten ja, ich könnte ihn im Auto lassen, also wird´s schon okay sein. Dachte ich. Er war weg. Auch andere Sachen vom Fahrer. Da fiel uns auf, dass das Seitenfenster eingeschlagen war. Shit. Rucksack weg. Mein ganzer Biervorrat für die Party, weg! :-( Außerdem etliche meiner Sachen: GPS, Taschenmesser, Kameratasche und lustigerweise mein neu gekaufter MP3 Player. Der wurde mir nun zum zweiten Mal innerhalb 2 Wochen gestohlen. :-)
Ja, es ist ärgerlich. Aber damit muss man eben rechnen in Mexiko. Man lässt einfach keine Sachen im Auto. Merken!


Nein, es hört noch nicht auf, es ging heiß her in Mexiko :-)

Querétaro, Mexiko, Dezember 2012, mit meinen deutschen Gastgebern nachts auf dem Autodach:
An meinem letzten Abend in Querétaro haben wir beschlossen zu sechst zu einem Aussichtspunkt zu fahren, von dem man die ganze Stadt aus sieht. Alex und ich dachten, das ist mitten in der Natur. Also haben wir unsere Gitarren eingepackt, Bier und Sandwiches. Dort angekommen standen wir in einer Parkbucht an der Landstraße. Aber okay, Aussicht war gut, Stimmung war gut, also rauf aufs Autodach, Bier trinken, Gitarre spielen, ..
Wir haben noch gesagt, wenn die Polizei kommt sollte das Bier verschwinden. Alkohol in der Öffentlichkeit ist eine Straftat hier. Und wie wir jetzt wissen, muss man dabei offiziell mit auf die Wache kommen. Alles ging gut, wir hatten unseren Spaß. Ich musste aufs Klo. Anschließend meinte ich noch scherzend: Etwas Schiss hatte ich gerade schon, an Straßenrand zu pinkeln, mit dem Erlebnis in Puerto Escondido am Strand. 
Eine Minute später kam die Polizei.
Also alles schnell wieder eingepackt und im letzten Moment gemerkt, dass noch Sachen auf dem Dach rumlagen. Das Bier vom Autodach in den nächsten Busch geworfen und da standen die Beamten schon da. Fragten, was wir denn da machen, ob wir Drogen haben, Alkohol, Waffen? Nein, Herr Wachtmeister, wir bewundern nur die Stadt bei Nacht. Sie haben uns dann aufgeklärt, dass sich Anwohner beschwert hätten, dass hier vorne Leute an der Straße sind. Okay, verständlich, wir fahren wo anders hin bzw. heim. Sie haben kurz das Auto durchsucht, nichts gefunden und uns einen schönen Abend gewünscht. Puh, das war knapp.
Wir sind gerade los gefahren, als die nächste Streife ankam. Ich musste mein Sandwich wieder einstecken, hier kommt man auch nicht zum essen, und dann aussteigen: Personenkontrolle. Alles wurde übelst genau durchsucht. Wieder nichts gefunden. Aber: es waren leere Bierflaschen im Auto. Wer ist denn der Fahrer? Hat er auch was getrunken? Ja, ein Bier. Delikt! Mexiko hat 0.0 beim Fahren. Diskussion über Trinken in der Öffentlichkeit, das ist ein kleiner Delikt, mit auf die Wache, Strafe zahlen, wieder gehen. Fahren mit Alkohol ist schlimmer: 36 Stunden Haft. Das Auto wird abgeschleppt. Marco, der Fahrer, wollte eigentlich gar nichts trinken und wir meinten, naja hab dich nicht, ein 0.33l Bier geht doch. Also meinten wir: „Wir wussten das nicht, sind zu Besuch hier, in Deutschland geht das auch.“ Diskussion wie am Strand. „Können wir nicht hier ein Strafe zahlen und heim gehen?“ „Nein.“  Blabla bla bla. Der Kollege ging zurück zum Wagen und „hat auf der Wache nachgefragt, ob das ausnahmsweise geht“. Also hat er sicher nicht, aber er war kurz im Wagen. Als er wieder kam meinte er, ja wir können hier kassieren. Wir haben ihnen 30€ in die Hand gedrückt und gesagt „mehr haben wir nicht“. Es war anscheinend genug, sie haben die letzten 2 vollen Bier „sicher gestellt“ und wir durften fahren. Die beiden haben sich dann wohl einen schönen Abend gemacht, sich das Bier schmecken lassen und über den Wochenverdienst gefreut.



So, das war´s nun aber. Also: Sachen gut wegpacken und immer genug Geld in der Tasche haben zum Polizei schmieren, dann kann nichts schief gehen :-)

Wednesday, February 13, 2013

Drei Engel für Benny - Benny´s Angels

Als extremes Kontrastprogramm zur Karibik, war das letzte Ziel meiner Reise das kalte und winterliche Schweden: Schnee statt Sand, gefrorene Flüsse statt Meer, Sauna statt kalter Dusche, High-Tech statt Handeln mit Kleingeld am Markt und blonde Schwedinnen statt dunklen Latinas.

To get a contrast to the Carribean Islands and to get used to the cold weather, I went to Sweden for a few days and visited Chrissy. It´s a different world here for me: Instead of beach and sea, there is snow and frozen rivers, saunas instead of cold showers, Swedish girls and no Latinas and a lot of high-tech.


Chrissy had to work really hard to get me out of the comfortable warm room into the cold snow nature of Sweden brr… but she finally managed it and showed me quite a lot of Stockholm and the culture here. We even took a ride on a ferryboat in-between the Stockholm islands.


Ich habe Chrissy besucht, die in Stockholm ihren Erasmus Aufenthalt verbringt. Sie hat hart daran gearbeitet, mich aus dem warmen Zimmer in die kalte Schneelandschaft zu ziehen und mir in der recht kurzen Zeit, die ich´s draußen ausgehalten habe, recht viel von Stockholm und Schweden gezeigt. Sogar ein paar Meter Fähre sind wir gefahren zwischen zwei Stockholm Inseln.

 
Stockholm from above, great view!



Hier sieht man Schweden von oben. Herrliche Aussicht! 

Ein Highlight für mich war die Sauna am Unicampus, die man sich kostenlos reservieren kann. Als Abhärtung gab es zwischen den Gängen Schneeschlachten und coole Winterfotos in Badehose.



One of the best parts of my stay was the sauna on the campus area. To get strong enough to face the German winter, we jumped into the snow a few times, including some snow fights and of course funny pictures.






 
















 



There is a German song which tells about a student from Uppsala. After seeing that this town really exists quite close to Stockholm I wanted to go there.
It is actually a nice student town. We visited the dome and I was really shocked by the Swedish technology. There is honestly a machine for the collection after the church service or for “light a candle”. I couldn´t believe it. Of course, you have to pay with card; there is no option for using cash. Why should there tsss…

Ein Tageausflug nach Uppsala hat uns einen (bisher) 3 Tage langen  Ohrwurm eingebracht. „Ein Student aus Uppsala lala lalalalala lalalalala“…. Wie? Ihr kennt das nicht? Glaub ich nicht; hier der Link.
ACHTUNG! Ohrwurmgefahr, anklicken auf eigenes Risiko.




Uppsala ist tatsächlich eine Studentenstadt und schön dazu. Geschockt hat mich allerdings die Technik hier in Schweden. Im Dom kann man (wie in anderen Kirchen auch) kleine Kerzen anzünden und dann Geld spenden. Allerdings erfolgt dies nicht wie gewohnt, mit Kleingeld und einer Box, sondern mit Kreditkarte (kein Bargeld möglich!) am „Kollektomaten“. Ernsthaft.






Chrissy hat mir erzählt, dass man am überlegen ist in Schweden nur noch Kartenzahlungen zuzulassen und das Bargeld abzuschafft. Wahrscheinlich hat dann jeder Straßenmusiker und –bettler seinen eigenen Kreditkartenleser dabei.. :-)
Auf meinem Heimflug hatte ich WiFi an Board. Was ist bitte passiert im letzten halben Jahr, was hab ich alles verpasst an technischen Neuheiten?

Chrissy told me about the government thinking about removing all the cash and only use payment with a card all over the country. I guess every street musician and beggar would have to have his own credit card payment device :-)
On my way back to Munich I had WiFi on board. High-Tech nonstop here in Europe. Seriously, what did I miss the last 6 months during my journey?


alle Schweden Bilder


A few hours ago I arrived in Munich and my journey (same as my blog) has ended. Thanks for reading my blog and for your comments!


Seit ein paar Stunden bin ich zurück in Deutschland, das nach meinem Stopover in Schweden nicht mal soo kalt wirkt. Hab gleich bei der Ankungt mein Zwickl und nen Wurstsalat bekommen. Danke!! :-)

Die Reise ist vorbei und ebenso auch mein Blog. Danke für´s Lesen und v.a. für eure schönen Kommentare!



Macht´s gut, Hasta Luego & Bye Bye

Euer Ben – El Duderino 
München 2013-02-13 5:20pm

Friday, February 8, 2013

Zwa Kinskepf af Kuba - Cigars Girls and Cadillacs

 
Meine Reise neigt sich nun so langsam dem Ende zu. Ich bin mittlerweilen in Moskau, auf dem Weg nach Schweden, Tino fliegt morgen zurück nach Deutschland.
It´s time to say good bye to America Latina. I´m on my way to Sweden in Moscow right now. Tino is gonna fly back tomorrow.

Hier der Link zu sämtlichen Cuba Fotos:



Wir waren auf Cuba noch gut am Reisen und sind von Havanna nach Vinales. Dort haben wir einen Tagesausflug zum angeblich schönsten Strand Cubas gemacht.
We travelled quite a lot in Cuba the last 2 weeks. After spending some days in Havana (great city!!) we went to Vinales. From there we drove to the beach, apparently one of the best beaches of Cuba:










 


Horse-Back-Riding we discovered the nature around: tobaco fields, mountains, animals, .. 
Wir sind mit Pferden durch die (u.a. Tabak-)felder. Die Natur ist echt wahnsinnig schön hier. Weiße Strände, gleich daneben die Berge, …



Dann sind wir zur Schweinebucht gefahren. Wer´s nicht kennt, googelt mal, spielt eine wichtige Rolle in Kubas Geschichte: der erste Sieg Lateinamerikas gegen die Amis. Und darauf sind die Kubaner so stolz, dass sie es am Ortseingang groß hinschreiben: Erste Niederlage des Yanqui Imerpialismus in Lateinamerika.
Next stop: Bay of pigs. Do you know the history about the area? It´s the first place in Latino America where the "Yanqui Imperialism was defeated" as the huge sign of the closest town tells you when you enter the city.




Afterwards we went to Trinidad, another nice town as basis for many trips: we went snorkling at a great riff, drove up the hill for some "hiking", met Cubans for table tennis, chess and drinks and went clubbing in a cave-disco.
Nächster und letzters Stop war in Trinidad, dort waren wir Schnorcheln (geiles Riff!), wandern, in einer Höhlendisco und mit Einheimischen abhängen in ihrem Treffpunkt. Wir haben Tischtennis und Schach gespielt und Tino hat sich schon an das kubanische Leben angepasst. Rum in der Hand, Zigarre im Mund und ganz wichtig: das T-Shirt über den Bauch ziehen und sich denselben reiben.

Tino already got used to the Cuban way of life: sitting around with a cigar, rum and most important putting up the shirt to rub his belly.






















Als wir zurück nach Havanna wollten haben wir so lange verhandelt, dass BEIDE Taxiunternehmen der Stadt sauer waren, wir ewig diskutiert haben und wir am Ende mit dem Bus gefahren sind. Auch in Havanna mögen uns die Vermieter nicht mehr haben wir das Gefühl, anscheinend verdienen sie nichts an uns. Am letzten Tag wurden wir mehr oder weniger raus geschmissen. :-)
Going back to Havana we negotiated so long with the taxi companies, that BOTH of them didn´t want to take us anymore for the price we said. In the end we were really pissed off and took the bus. Same thing in Havana: the house owners don´t want to host us anymore. Good sign: we paid them "less enough" money haha :-)


Und nun noch ein paar unserer Erlebnisse und Erfahrungen in und über Kuba:
Some more facts and experiences in Cuba:

Finanzen in Kuba
Financial Situation
Es gibt zwei Währungen, die für Touristen eingeführte (CUC) und die viel schwächere nationale Währung. Jeder (Touris und auch Kubaner) können beide Währungen besitzen, tauschen und verwenden. Man muss nur immer wissen an welchen Orten man mit welcher Währung zahlen kann. Wenn man das raus hat und weiß wie die kubanischen Preise sind und sich nicht über den Tisch ziehen lässt, kann Cuba echt günstig sein.
Unser Standardspruch: „WAS? Niemals! Wir wollen nur das … und nicht den ganzen Laden kaufen“, hilft meistens ganz gut.
There are two currancies in Cuba: the touristic (CUC) and the weaker local one. Everybody can use both of them but you have to know which prices are and which currancy and where to use them. Once you got it, Cuba can be quite cheap. If you don´t get it, it might be quite expensice. Today I´ve seen a couple of guys who bought oranges on the street for 2$ each. It was supposed to be 2 local pesos each (which is 0.1$) but of course the Cubano didn´t tell them. :-)


Tourismus in Cuba
Die Leute haben nicht viel. In kleineren Städten scheint die einzige Einnahmequelle der Tourismus zu sein. Die Leute vermieten die schönsten Zimmer in ihren Häusern und bieten Verpflegung an für die Gäste.
Am schönsten ist Kuba wirklich in der kubanischen Welt: Essen für 40 cent auf der Straße, anstatt für 8€ im Restaurant. Touren mit den Kubaner statt mit dem Reisebus. Wir waren einmal mit einem Touri Reisebus unterwegs (nur wg. dem Transport): die Tour, wenn man es so nennen kann, war schrecklich; reine Touristenabzocke. Und soo viele Deutsche :-(
The Cubans don´t have much money to live. Often the most income is based on tourism. The people rent the nicest rooms with the bathroom of their flat to get some money.
The nicest part for us is the typical Cuban part: to eat for a few cents on the strees instead of eating in expensive resaurants. Once we took a tourist hotel shuttle: terrible. Too much of nothing and way to many Germans.
Wobei es schon immer schön ist, Deutsche zu treffen, die uns als Kubaner oder sonstige Latinos ansehen und über uns reden, weil sie denken, wir verstehen sie nicht. Eine Deutsche wollte mir soweit ich es verstanden habe, Läuse andichten im Gespräch mit ihrem Vater. Ich hab mich umgedreht und gesagt „Wo? Läuse? Nee, ich hab keine Läuse.“ Sie wusste wohl nicht, dass ich sie verstehe haha :-)
Was es natürlich auch gibt sind die Touristen-Touristen, die nie das Hotel verlassen und wenn sie es verlassen, dann nur im Reisebus, der sie in die teure Touristenbar fährt. Als ich dieses Bild gesehen hatte, konnte ich es kaum glauben. Der Bus ist tatsächlich bis zur Eingangstür gefahren. Die Bar ist mitten in der Stadt und für jeden zu Fuß oder mit (Fahrrad-)taxi zu erreichen.
There are tourists that only leave the hotel to go on tourist tourist tours. The worst picture I took is the following: the bus stops in front (and it couldnt be closer) to he entrance of the expensice typical-non-typical "Cuban" bar.



Frauen in Kuba
Cuban Girls
There is a lot of "prostitution" in Cuba. It´s not all based on sex, many girls just want to hang out wit the rich tourists to get some free food, drinks and maybe some money for their family. But of course also sex is a big issue. For me it wasn´t much fun to go out and meet girls. Usually they don´t want to meet you, they want to meet your money :-( BUT we also met girls who where not like this!
„Prostitution“ ist hier sehr groß, also nicht, dass die Frauen alle auf der Straße stehen (daher auch in „“), aber man findet in Bars ganz leicht Mädls die sich den Abend mit einem vertreiben, sich die Getränke ausgeben lassen und wenn man will (dann allerdings gegen Bezahlung) mit einem nach Haus oder in ein Stundenhotel gehen. Mman zahlt nicht direkt sondern immer für eine schöne Geschichte: zum Beispiel ist die Mutter krank und sie braucht Geld, um ihr zu helfen, oder Renovierungsarbeiten oder oder oder…
Nein, wir haben uns keine Frauen gekauft! Wie wenn Tino und ich das nicht auch ohne Bezahlung schaffen würden.. (Sorry Tino, den Satz musste ich schreiben, bringt dir sicherlich ne Nacht auf der Couch ein bei deiner Freundin hihi).


Salsa in Kuba
Leider wurde Salsa in der jüngeren Generation vom Reggaeton abgelöst und in Discos wird Salsa nur noch teilweise oder gar nicht mehr gespielt. Man findet aber noch die Treffpunkte im Stadtzentrum, wo sich Einheimische und Kubaner zum Tanzen treffen; für Touristen gibt es schon noch viel Salsa. Dadurch leider aber auch total versnobte „Bars“, die nichts mehr mit Kuba zu tun haben (unsere Ansicht).
Unfortunatelly, there is more Reggaeton now in Cuban clubs than salsa. For tourists there still is salsa and for the older generation. But the typical salsa aera is over I guess :-(
Still, you hear salsa music everywhere and the general latino feeling exists more than elsewhere.


Zigarren in Kuba
Cuban Cigars
The famous Cuban cigars you can buy in shops but almost for the same money as in Europe. Way better and muuuch cheaper are the hand rolled cigars in local factories and houses. Those you buy for a few cents and (at least for us) they are better because they are often not that strong. And the Cubanos who don´t have the money to buy expensive cigars also smoke these. If you buy "good quality Havanas" on the street for cheap money you can be lucky but you also can buy shit.
Man kann die bekannten kubanischen Zigarren in Geschäften kaufen (etwas günstiger, aber schon noch teuer) oder vom Kubaner des Vertrauens die angeblichen Markenprodukte für wenig Geld besorgen lassen. Aufpassen muss man bei den Markenzigarren auf der Straße. Ab und zu erwischt man gute, ab und zu nicht.
Am besten sind daher die handgerollten Zigarren für ca. 10 Cent, die auch die Kubaner  rauchen.




Viele Grüße vom Moskauer Flughafen!
(wo man in der Nähe der Steckdosen mehr Deutsche trifft als sonstige Landsleute)
Ben

Moscow, Russia 2012-08-02 8:10pm

Friday, January 25, 2013

El Presidente in La Habana

Hola!
Uns geht´s gut, Havana ist genial. Kleine Gässchen in der Innenstadt, Salsa Musik, günstige
Zigarren, schöne Frauen, keine Smartphones (zumindest kein Internet) und geile Oldtimer, die man
mieten kann bzw. die als Taxis durch die Stadt fahren. Wir haben Jasmin aus der Schweiz (wohnt
hier) kennen gelernt, die uns mit zum Salsa tanzen genommen und uns einiges über Kuba erzählt
hat. Mit spanisch kommt man hier sehr weit und auch in die kubanischen Gegenden ohne Touristen.
Es gibt zwei Währungen (Touristen und einheimisch), die man beide benutzen kann, womit das
Leben auch sehr günstig wird.
Am zweiten Tag sind wir gleich mal weg zum Tourizeug und haben wir uns vom Fahrrad Taxi in eine
düstere kubanische Bar fahren lassen. Dreckige Tassen für gezapfte Bier (wenn überhaupt Tassen
da sind), Fabrikarbeiter beim Feierabendbier, Zigarrenrauch und mittendrin El Presidente Tino und
der Ben.

Fotos folgen wenn wir wieder weg sind von der Insel, hier ist das Internet (das man nur an wenigen
Orten bekommt) sehr teuer und übelst langsam. 


Viva la revolución,
euer „El Presidente“ und der Dude

La Habana, Cuba, 2013-01-25 10.52am

Monday, January 21, 2013

Ya Man! Rasta!



Mei, da machst was mit..

Es ging schon gut los auf dem Weg vom Flughafen zur Unterkunft, abgeholt von unserem Hostel-Shuttle-Service… der eine Stunde zu spät war, ziemlich bekifft und auch so gefahren ist.



After picking up my friend Tino from the airport in Montego Bay we were taken to the guesthouse by te guesthouse shuttle and our pretty stoned driver. Well, this is Jamaica we thought (and trusted in the driver being used to drive high), until we noticed that he forgot to release the handbreak. I tried to tell him but he didn´t notice me talking to him anymore, so I did it for him. And we actually arrived alive :-)

Zwischendurch meinte Tino von hinten: der hat doch sei Handbrems noch drin. Ich wollte den Fahrer ansprechen, aber es ging schneller sie einfach raus zu machen. Glaub, er hat´s nicht mal gemerkt.

So in etwas lief dann die ganze Zeit auf Jamaica.

We noticed that apparently every second Jamaican is either musician or selling weed (or both) and they all sell you their "best quality" products. If you don´t want to smoke, they try to sell you souvenirs or offer a taxi ride. You get to feel that Jamaica is a poor country and white tourists are always considered as walking gold bars.

Wir haben festgestellt: Jeder zweite Jamaikaner scheint Grasverkäufer zu sein. Jeder will dir sein „bestes“ Zeug verkaufen und wenn du das nicht willst, hat er ein Taxi für dich oder tauscht dein Geld. Man muss halt auch sehen, die Leute sind arm. Touristen sind laufende Goldbarren.

Ich muss sagen, es ist nicht einfach mit einem weiteren Franken, der noch dazu andere Arbeitszeiten gewohnt ist.
It´s not that easy with somebody who is used to get up for work when I ususally finish my last beer at night..

Tag 1 zusammen mit Tino / Day 1 with Tino:
 => 7:30:
Tino schmeißt mir eine Katze ins Gesicht und macht ein Foto davon. Ich schlaf weiter.
Tino trows the hostel cat in my face, takes a picture. I swear at him and keep sleeping.

=> 8:00:
Ich bin noch total platt, Tino packt schon für den Strand und fragt mich, was er denn alles braucht. Ich schlaf weiter.
I´m still feel more than tired, Tino starts to pack his bag for the beach and asks what he might need to take.


=> 8:30:
Ich trau mir endlich zu, aufzustehen um auf´s Klo zu gehen, ohne unterwegs wo gegen zu laufen. Tino zieht sich zum zweiten Mal um, um passende Strandkleidung zu tragen..
I finally make it to get up and go with almost closed eyes to the bathroom, trying not to hit anything on the way. Tino changes his clothes the second time to wear the proper beach outfit..

=> 10:30:
Wir gehen endlich zum Strand.
We finally leave for the beach.

Folgetage ähnlich. :-)
The vacation continues similarly. :-)


Jedenfalls haben wir fast die ganze Insel (ist nicht soo groß) umrundet und viel gesehen. Um die Highlights zu nennen:
We have seen a huge part of the island which is not that big. Here are a few highlights of our trip:


Kingston, Bob Marley Museum & Trenchtown
In front of the museum there was a guy sitting with his drum. He told us about being a famous artist who played with many international bands. We didn´t really belive him and also didn´t want to buy one of his CDs. We checked it back home and it was true: he is known in the international music business :-) They told me that happens a lot on Jamaica that you might meet a famous artist on the street or one might live quite close to you.

Vor dem Museum saß ein Typ der meinte: Ach, ihr kennt mich gar nicht. Ich bin der Bongo Herman. Wir beide schon fast am lachen. Er meinte, er sei total bekannt gewesen und hat mit vielen bekannten Künstlern gespielt und wir sollen seine CD kaufen. Wir haben nichts gekauft und gesagt, wir googlen mal wie berühmt er ist. Und er ist es! Der Typ spielt tatsächlich seit Jahrzehnten mit bekannten Reggae Bands.
Das ist übrigens nichts Besonderes hier: Da Jamaica so klein ist, sieht man angeblich öfters mal die internationalen Stars in einer der wenigen Städte bzw. wohnen sie vielleicht sogar in der Nachbarschaft.


Das Bob Marley Museum an sich ist das ehemalige Wohnhaus von der Marley Familie. Man sieht recht viel persönliche Sachen von Bob, was man aber auch sollte für 20US$ :-)
The Bob Marley Museum is the former home of the Marley family. You see a lot of personal things of Bob, which you also should expect for 20US$.

Hier war er angeblich immer gesessen und hat Gras geraucht und Bongo Trommel gespielt, woraufhin sich seine Nachbarn beschwert haben und er das Lied "chase those crazy baldheads out of town" geschrieben hat.

This is the place Bob Marley apparently used to sit and smoke ganja. His neighbors complaint about his bongo drumming and he wrote the song "chase those crazy baldheads out of town".


Trenchtown ist der Culture Yard, der Wohn- und Aufenthaltsort von Bob Marley, bevor er in die obige Residenz gezogen ist, auch eine Art Museum, aber eher natürlich aufgebaut: Leute sitzen immernoch rum und rauchen Gras. Es gibt sogar einige Pflanzen im Garten (siehe Foto). :-)
Trenchtown ist der Culture Yard is a kind of museum but it is still very authentic. Bob Marley was used to live and sit around here jamming with the wailers and writing many songs.






 It is still a place for people to meet and smoke. There is even a small pot plant in the yard. :-)













 
Hier waren Bob Marley und die Wailers gesessen und haben viele Lieder komponiert.




Das ist Bob´s erstes Auto.

Bob´s first car.
Beide Touren waren sehr interessant, vor allem wenn man die Hintergründe hört. Warum wurde welcher Song geschrieben, in welcher Situation befand sich die Nachbarschaft oder allgemeint die Bevölkerung. Wir haben viele Infos für die Rastafari Bewegung bekommen, aber das ist zu viel für den Eintrag jetzt :-)
Both tours are really interesting. You meet interesting people, see interesing places and get to know about the history of many songs as well as about the rastafari religion.

Rebel Salute Festival

No visit to Jamaica is complete without visiting a Reggae event, in our case: te Rebel Salute Festival. And it was hard. The artists start around 9pm and the last one finishes at 9am in the morning.
Natürlich ist ein Besuch auf Jamaika nicht komplett ohne ein Reggae Festival! Wir waren einen Tag beim Rebel Salute. Übel. Wo in Europa ein Event nachmittags anfängt und bis nachts geht, geht´s hier erst abends um 9 los und jetzt haltet euch fest, die letzte Band spielte früh um 9. Um 11am waren wir dann zurück im Hostel.
Es war übrigens ein „kein Fleisch – kein Alkohol – keine Drogen“ Festival. Wie das möglich ist auf Jamaika fragt ihr euch? Ganz einfach, Marijuana zählt nicht als Droge bei den Rastafaris :-)
Es laufen die ganze Zeit Grasverkäufer rum, die büschelweise Gras für einen Spotpreis verkaufen.
It was a "no meat – no alcohol – no drugs" event. How is that possible on Jamaica you ask? Yes, I also wondered, till they told me: Marijuana is not considered as a drug by the Rastafarians :-) 
All the time people walk around with big bags of weed for very cheap money.


Jedenfalls war das Event gut, gleich am Meer, sodass man bei Roots Reggae Beats am Meer liegend sein Sandwich essen kann; und das die ganze Nacht durch, bis nach Sonnenaufgang.

The event was great and even greater was the location, right next to the ocean: you could lie there, here the sea and listen to Roots Reggae Beats. That´s life! :-D







The stage show in combination with the sunrise. Amazing!










 



Negril

Negril ist eines der Touristenzentren mit vielen Hotels direkt am Strand. 
Wir waren abends auf Essenssuche, wollten was Gutes und trotzdem Zahlbares.. ich hab an einem Restaurant am Strand den Sicherheitsmann gefragt, ob es zum Hotel gehört oder öffentlich ist. Er meinte, privat, nur Gäste. Wir laufen weiter. Jemand ruft uns zurück: Der Restaurantmanager. Er meinte, bedient euch am All Inclusive Dinner inkl. alkoholische Getränke, alles was ihr wollt und gebt mir umgerechnet 8€. Das hat er dann mit seinen Angestellten so gemanagt, dass es klar ging. Er hat sich gefreut, wir waren vollgefressen, kein Essen wurde weggeworfen. Jamaica – No Problem! :-)


In Negril there are plenty of hostels directly at the beach - Jamaica is the place for resort tourism. We wanted to eat something for dinner, something nice but cheap. I asked at one hotel/restaurant if it is public or only for guests. The security guy sent us away as it is a hotel restaurant only but the restaurant manager came after us, telling us to come insidem have a seat, get a beer or cocktail and all we can eat from the buffet and we had to pay him around 8€ per person. Great, isn´t it? :-) We got good food, the restaurant employees got some extra cash and no food was thrown away.


Couchsurfing in Kingston Downtown
Jamaica hat die weltweit höchste Mordrate, 75% davon in der Hauptstadt Kingston. Mit dem Wissen im Hinterkopf bewegt man sich schon etwas vorsichtiger nachts, Downtown. Aber im Endeffekt ist es auch nichts anders, du musst etwas das Hirn einschalten und alles geht (im Normalfall) gut.
Wir waren nicht nur kurz in Downtown, wir haben dort übernachtet bei einem Couchsurfer. Was ich vorher nicht wusste, dass er tatsächlich mitten im Ghetto Ghetto wohnt ich nicht ausschließen möchte, dass uns nur aus dem Grund alle in Ruhe gelassen haben, da sie wissen, dass wir zum Nachbarn gehören, der öfters weiße Gäste hat.



Jamaica has worldwide the highest rate of murders, 75% in Kingston. Knowing this it felt a little (only a little) scary at night in downtown. But after all, it´s the same as everywhere: think before you do something and it´ll be okay.
We stayed in downtown one night at a couchsurfer´s place. We didn´t know that he actually lives in a kind of ghetto area. It was an interesting experience to see the life here, many people living together on little place. We had to sleep on the floor.
Tino was quite pissed after that night on the floor and wanted to leave to another place soon. Look at his face, haha :-P
Tino war nach der Nacht im Ghetto in der kleinen Wohnung mit dem Schlafsack am Boden (es waren zu viele Gäste da für die wenigen Betten) so angepisst, dass wir am nächsten Tag in ein Hostel umgezogen sind. :-) Schaut auf sein Gesicht:



Um das Ganze noch zu toppen waren wir in besagter Nacht abends weg,  jedoch nicht Downtown, sondern in der besseren Uptown, und dann auch noch in einen der teuersten Clubs der Stadt für 12€ Eintritt (dafür hätte man auch ein Hostelzimmer bekommen :-)) pro Person.
To make the whole night even funnier, we went out that very night. Tino wanted to go to a club and chose one of the most expensive ones: 12€ per person (we could have stayed in a hostel for that money) :-)

Blue Mountains
Einen Tagesausflug haben wir auch in die Blue Mountains gemacht:
Our day trip to the Blue Mountains:

Schön da oben, wir saßen mitten in den Wolken.

It´s nice up there. I I finally made it to sit in the clouds.


Natürlich haben wir uns auch einmal verlaufen, doch kein Problem für Stadtmensch Tino: sein Smartphone kann alles… doch leider hatte auch das mitten im Wald keinen Empfang :-P


Of course we got lost on the way, but not a problem for Tino, our city scout with his beloved smartphone.. unfortunatelly there was no receiption in the middle of the forest up the hill :-P


















Runterwärts haben wir kein Taxi/Bus gefunden und sind spontan bei einem Jamaikaner auf seinem Pick-Up mitgefahren.

There was no taxi/bus for the way back but we found a guy with pick-up who gave us a ride.











Port Antonio - Beaches and Waterfalls
Von Port Antonio (sehr schöne Gegend!) haben wir einen Ausflug in den Dschungel zum Wasserfall gemacht und viel Zeit am Strand verbracht ach… schaut euch einfach die Bilder an und seid neidisch! :-P

The Port Antonio area is great: not many tourists but one of the nicest areas of Jamaicas. We went through the jungle to a waterfall and spend a lot of time at the beach and as always: check the pictures, no further words necessary :-P










       I AM FLYING





















Next stop: CUBA!!! :-D
Auf geht´s nach Kuba!
Dort gibt´s kaum Internet bzw. sehr langsam und teuer. Ich melde mich dann nach Kuba wieder. Bis dahin, viele Grüße aus dem Rastafari Land! :-D

Tino & Ben


Kingston, Jamaica 2013-01-21 11:10pm